Die Finalrunde des diesjährigen Masters-Turniers im Golf hat dem US-Sender CBS starke Einschaltquoten beschert. Durchschnittlich 14 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Entscheidung, womit die Übertragung die meistgesehene Finalrunde des Turniers bei CBS seit elf Jahren war.
Laut den veröffentlichten Zahlen lag das Interesse damit acht Prozent über dem Wert des Vorjahres. Den Ausschlag gab unter anderem der erneute Turniersieg von Rory McIlroy, dessen Erfolg in der Spitze von 20,05 Millionen Menschen verfolgt wurde. Es handelt sich um die höchste Spitzenreichweite des Turniers seit 2013.
Auch die Übertragung der dritten Runde erzielte mit durchschnittlich 8,11 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern einen vergleichsweise hohen Wert. Es war die größte Reichweite für diesen Turnierabschnitt seit dem Masters-Sieg von Tiger Woods im Jahr 2019.
Die ersten beiden Runden wurden wie gewohnt vom Sender ESPN übertragen, der sich die US-Rechte mit CBS teilt. Dort verfolgten im Schnitt 3,1 Millionen Menschen die Übertragungen am Donnerstag und Freitag – ein Anstieg um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der traditionelle Par-3-Contest am Mittwoch verzeichnete mit durchschnittlich 956.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ein deutliches Plus von 52 Prozent gegenüber 2025.
Das Masters verfolgt seit Jahrzehnten eine ungewöhnliche Medienstrategie. Anders als viele andere große Sportveranstaltungen vergibt das Turnier seine nationalen TV-Rechte nicht über langfristige und hochdotierte Verträge, sondern traditionell auf jährlicher Basis zu vergleichsweise niedrigen Gebühren. Gleichzeitig sind Umfang und Gestaltung der Übertragung stark reguliert. [...]