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ÖTTV-Präsident Wolfgang Gotschke tritt zurück

Stefan Fegerl und Wolfgang Gotschke (Gepa Pictures)

Der Präsident des Österreichischen Tischtennisverbands (ÖTTV), Wolfgang Gotschke, ist im Rahmen der Präsidentenkonferenz in Horn von seinem Amt zurückgetreten. Der Wiener stand zuletzt wegen des Umgangs des Verbands mit Missbrauchsvorwürfen gegen einen Nachwuchstrainer in der Kritik.

Neben Wolfgang Gotschke erklärte auch Bundesliga-Vorsitzender Günther Renner seinen Rücktritt. Vizepräsident Conrad Miller bleibt hingegen weiterhin im Amt. Gotschke begründete seinen Schritt im ORF mit der aktuellen Situation im Verband: „Es muss ein Neuanfang gemacht werden, und aus meiner Sicht ist es besser, wenn eine neue Gruppe kommt.“

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Der Rücktritt wurde von mehreren Seiten als notwendiger Schritt bewertet. Salzburgs Landesverbandspräsident Walter Windischbauer erklärte dazu: „Dieser Schritt war überfällig, der Druck war zuletzt auch von allen Seiten enorm.“

Kritik äußerte Windischbauer jedoch am Verbleib von Vizepräsident Miller im Amt: „Vielleicht hat das arbeitsrechtliche Gründe. Aber von sich aus wollte er nicht zurücktreten, obwohl er auch im Zentrum der Diskussion gestanden ist.“

In einem schriftlichen Statement am Samstagnachmittag ging Gotschke erneut auf die Situation im Verband ein. „Die im Raum stehenden Vorwürfe wiegen schwer und verlangen eine lückenlose Aufklärung und Aufarbeitung“, erklärte der 62-Jährige. In diesem Zusammenhang seien die Staatsanwaltschaft eingeschaltet und ein Care & Compliance-Ausschuss eingerichtet worden.

Zugleich räumte Gotschke Versäumnisse ein: „Das unbedingte Bekenntnis zum Schutz von Kindern und Jugendlichen ist alternativlos und hätte bereits in der Vergangenheit klarer und lauter ausfallen müssen. Hier nehme ich mich auch nicht aus der Verantwortung.“

Der frühere Präsident kritisierte zudem den Umgang innerhalb des Verbands in den vergangenen Wochen. „Die letzten Wochen haben sehr tiefe Spuren hinterlassen. Ich hätte mir ein lösungsorientiertes, faires [...]

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