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560 Millionen Euro für neues Leichtathletik-Stadion in Budapest

(c) Kiemelt Kormányzati Beruházások Központja

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Das neue Leichtathletik-Stadion in Budapest wird 40.000 Zuschauer fassen und 2023 die Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausrichten. Die ungarische Regierung wird rund 204 Milliarden Forint (derzeit 560 Millionen Euro) für die Investition bereitstellen.

Am 2. November 2020 wurde der Vertrag für den Bau des Nationalen Leichtathletikstadions in Budapest unterzeichnet. Auftraggeber war das staatliche Unternehmen BMSK, das aus öffentlichen Mitteln finanzierte Investitionen im Rahmen seines Kerngeschäfts koordiniert.

Der Staat hat bereits umgerechnet 14 Millionen Euro für den von der Napur Architect Ltd. erstellten Bauplan und 17 Millionen Euro für die Bauvorbereitung ausgegeben. Zusätzlich wird die Regierung 7,2 Millionen Euro für den Kauf der für die Investition benötigten Grundstücke bereitstellen. Zuvor, im Jahr 2014, kauften die ungarischen Behörden Grundstücke für 16,5 Milliarden HUF.

Das Stadion wird von einem Konsortium zweier ungarischer Firmen gebaut, der ZÁÉV Építőipari Zrt. und der Magyar Építő Zrt., die für die Entstehung der Puskás Aréna verantwortlich waren. Die Baustelle befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Instituts für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, das sich neben der Rákóczi-Brücke im neunten Bezirk von Budapest befindet.

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Der Bauplan besteht aus drei Teilen. Der Erste ist ein Leichtathletikstadion mit einer Fläche von 15 Hektar. Der Zweite ist ein Park und ein 5 Hektar großes Leichtathletik-Trainingszentrum und der letzte Teil ist die Hajóállomás-Straße und ihre Umgebung.

Das Gesamtgewicht der Stahlkonstruktion wird 9.600 Tonnen betragen und die Grünfläche um den Veranstaltungsort wird 62.000 Quadratmeter groß sein. Das Konzept beinhaltet auch die Errichtung eines öffentlichen Versorgungsgebäudes mit einer Fläche von 75.000 Quadratmetern, einer Stahlbrücke (168 Meter), einer Fußgängerbrücke, einer Bahnstrecke (380 Meter) und einer externen Straße. Die Realisierungszeit der Investition ist 2020 – 2023.

Der untere Rang der Tribüne für 15.000 Zuschauer soll ein fester Bestandteil des Stadions sein, der obere Rang soll temporär sein. Bei großen Sportereignissen wird der Oberrang die Kapazität des Objekts um weitere 25.000 Plätze auf insgesamt 40.000 erweitern.

Unabhängig von der Dachkonstruktion ist die Spielstätte für zyklische, internationale Großveranstaltungen ausgelegt, für die temporäre Tribünen vorgesehen sind. Für den Fall, dass die obere Ebene der Tribüne entfernt wird, bleiben die Beleuchtung, die Tonanlage und der Standort der Anzeigetafel unverändert.

Die Stahlfassade der Anlage wird aus einer gespannten Seilkonstruktion bestehen. Das Ingenieurbüro Exon 2000 wird an der Methode ihrer Installation arbeiten, mit zusätzlicher Beratung durch die britische Firma Buro Happold.

Anfang Jänner 2021 wurde mit dem Bau der Stahlbetonkonstruktion des Stadions begonnen. Bis Mitte Dezember wurden 85.000 Kubikmeter Erde von der Baustelle abgetragen. Die Rammarbeiten auf dem Gelände sind bereits abgeschlossen, dabei wurden 750 Pfähle gerammt.

Ein wichtiges Element der Baustellenvorbereitung war der Abriss des 57 Meter hohen Hochhauses des Instituts für Wasserwirtschaft und Wasserforschung (VITUKI), das dort seit 1976 stand. Wie auf den Renderings zu sehen ist, sollte das Gebäude zunächst an Ort und Stelle bleiben.


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