ProSiebenSat.1 Puls 4 setzt ein Restrukturierungs- und Effizienzprogramm um und baut in Österreich bis zu neun Prozent der Belegschaft ab. Gleichzeitig sichert sich die Sendergruppe neue Sportrechte und holt ab Ende 2027 die Darts-Weltmeisterschaft ins Programm.
Nach Angaben des Unternehmens sind von den Maßnahmen bis zu 45 Stellen betroffen. Ziel sei es, mittelfristig stabil und langfristig zukunftssicher aufgestellt zu sein. Der Fokus liege klar auf dem operativen Kerngeschäft mit TV und Streaming, insbesondere auf Bewegtbild-Inhalten im Bereich Qualitätsjournalismus und Unterhaltung. Investitionen in Programm und Technik sollen weiterhin in vollem Umfang möglich bleiben.
Im Zuge der Restrukturierung wird das Textangebot weiter reduziert. Die Nachrichtenstrategie konzentriert sich künftig noch stärker auf Bewegtbild, unter anderem auf den Österreich-Sendern sowie auf der Streamingplattform JOYN. Auch die Sportredaktion wird organisatorisch neu aufgestellt und enger in die tagesaktuellen Redaktionen integriert. Das Sportangebot bleibt laut Unternehmen bestehen, wird jedoch effizienter und plattformübergreifend organisiert.
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Weitere Anpassungen betreffen den Studiobetrieb, der durch Automatisierung und Digitalisierung effizienter gestaltet werden soll. Zudem werden Doppelstrukturen in Verwaltungs- und Managementbereichen abgebaut.
Thomas Gruber, Co-CEO ProSiebenSat.1 PULS 4, sagt: „Diese Maßnahmen sind eine schwere, aber notwendige Entscheidung, die wir in Österreich eigenständig und aus unternehmerischer Verantwortung getroffen haben. Wir investieren weiterhin bei den Österreich-Sendern rund 50% der Gesamtkosten ins Programm. Um dafür gegen internationale Anbieter konkurrenzfähig zu bleiben, müssen und werden wir diesen Part [...]