Die ersten Zahlen der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 deuten auf eine spürbare Erholung der TV- und Digitalreichweiten in Europa hin. Das machte sich auch beim ORF bemerkbar.
Von 43 Millionen erreichten Zuschauerinnen und Zuschauern in Frankreich bis zu Marktanteilen von 90 Prozent in Norwegen zeigen die Daten eine deutlich größere Durchdringung als zuletzt in Peking 2022.
Ein wesentlicher Faktor ist die Rückkehr zu einer stärkeren Free-TV-Verbreitung. Milano Cortina 2026 sind die ersten Winterspiele im Rahmen der neuen Rechtevereinbarung zwischen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und dem Internationalen Olympischen Komitee nach dem Zyklus 2018–2024, in dem Warner Bros. Discovery die europaweiten Rechte hielt. Die stärkere Einbindung öffentlich-rechtlicher Sender in Kernmärkten sorgt nun wieder für höhere Reichweiten und Marktanteile.
Österreich: Auch ORF mit Spitzenwerten und mehreren Millionenreichweiten
In Österreich bestätigt der ORF den europaweiten Trend steigender Reichweiten. Bereits am 8. Februar sahen bis zu 1,27 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Damen-Abfahrt in Cortina, die vom Sturz von Lindsey Vonn überschattet war. Im Schnitt waren 1,084 Millionen bei 69 Prozent Marktanteil via ORF 1 dabei. Damit war das Rennen die meistgesehene Olympia-Damenabfahrt seit 2010.
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Am 14. Februar verfolgten bis zu 1,175 Millionen Fans den zweiten Durchgang des Herren-Riesenslaloms, am Folgetag erreichte der Riesenslalom der Damen bis zu 1,095 Millionen Personen. Beim Superteam-Bewerb der Skispringer am 16. Februar, der nach starkem Schneefall abgebrochen wurde, sahen bis zu [...]