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UEFA plant für 2026/27 mit prognostiziertem Gesamtumsatz von 5,1 Milliarden Euro

(c) GEPA pictures/ Matthias Trinkl

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Der europäische Fußballverband hat beim UEFA-Kongress sein Budget für das Geschäftsjahr 2026/27 vorgestellt. Erwartet werden Gesamterlöse in Höhe von 5,1 Milliarden Euro.

UEFA rechnet für das Geschäftsjahr 2026/27 mit einem Gesamtumsatz von 5,1 Milliarden Euro. Damit liegt der prognostizierte Wert leicht unter dem Vorjahr, was vor allem auf Einnahmen aus der UEFA Women’s EURO 2025 zurückzuführen ist, die im aktuellen Finanzzeitraum verbucht wurden.

Den größten Anteil an den erwarteten Einnahmen machen Medienrechte mit 81 Prozent aus. Weitere 16 Prozent entfallen auf kommerzielle Partnerschaften, drei Prozent auf Ticketing und Hospitality. Letztere fallen in Jahren ohne Männer-Europameisterschaft traditionell geringer aus.

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Im Kalenderjahr 2026/27 stehen unter anderem die UEFA Nations League Finals im Juni 2027 sowie die UEFA U21-Europameisterschaft in Albanien und Serbien auf dem Programm. Zudem markiert die Saison das letzte Jahr des Männer-Klubwettbewerbszyklus 2024–27.

Von den Einnahmen aus den Männer-Klubwettbewerben sollen 78 Prozent an die teilnehmenden Vereine ausgeschüttet werden. Zusätzlich sind 455 Millionen Euro für Solidaritätszahlungen vorgesehen. Diese Mittel unterstützen Klubs außerhalb der Ligaphase sowie Frauen-Klubwettbewerbe und die UEFA Youth League. Der Solidaritätsanteil wurde für den Zyklus 2024–27 von sieben auf zehn Prozent erhöht.

Für Frauen-, Nachwuchs- und Futsal-Wettbewerbe sind Investitionen in Höhe von 77 Millionen Euro vorgesehen. Darüber hinaus sollen die Mittel für Entwicklungs- und Bildungsprogramme im Fußball um mehr als sieben Millionen Euro auf insgesamt 78,3 Millionen Euro steigen.

Die Verwaltungskosten bleiben laut UEFA stabil. Die Ausgaben für Gremien, Lizenzierung, finanzielle Nachhaltigkeit sowie administrative Aufgaben betragen 122,8 Millionen Euro und entsprechen 2,6 Prozent der durchschnittlichen Einnahmen.

Für 2026/27 ist ein negatives Nettoergebnis von 62 Millionen Euro budgetiert. Gleichzeitig soll die strategische Reserve zum Ende des EURO-2024-Zyklus im Sommer 2027 weiterhin über dem Zielwert von 400 Millionen Euro liegen.

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