Nach Problemen infolge des umfassenden Umbaus haben erneute Rodel- und Skeleton-Testfahrten am Eiskanal in Igls erstmals ohne Zwischenfälle stattgefunden.
Nach dem kostspieligen Umbau des Eiskanal Igls sind am Mittwoch weitere Testfahrten durchgeführt worden. Diese verliefen nach Angaben der Beteiligten positiv. Zuvor hatten Fachkräfte an jenen Streckenabschnitten, die bislang als problematisch galten, eine bis zu 35 Zentimeter dicke zusätzliche Eisschicht aufgetragen und die Profilierung der Bahn angepasst.
Rennrodel-Olympiasieger David Gleirscher absolvierte bei den Tests mehrere Fahrten ohne Zwischenfälle. Er zeigte sich erleichtert, da er vorab skeptisch gewesen sei, ob die Adaptierungen ausreichen würden. Auch ein Start vom Bobstart aus sei im Rahmen der Tests möglich gewesen.
Im nächsten Schritt wird die Bahn inklusive des neuen Eisaufbaus per Laser vermessen. Anschließend soll der aktuelle Eisbelag wieder abgetragen werden. Laut Angaben aus dem Büro von Sportlandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemut soll die finale Umbauplanung im Februar abgeschlossen werden. Die eigentlichen baulichen Adaptierungen sind demnach ab März vorgesehen.
Der Eiskanal war in den vergangenen Jahren um rund 32 Millionen Euro modernisiert worden. Bei ersten Testfahrten zu Saisonbeginn waren jedoch erhebliche Probleme im Bereich von Kurve 13 bis zur Ausfahrt aus Kurve 14 aufgetreten. In der Folge mussten geplante Weltcupbewerbe im Rodeln und Skeleton abgesagt werden.