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Spanien erhebt Anspruch auf WM-Finale 2030

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Der Präsident des spanischen Fußballverbands geht davon aus, dass das Finale der Weltmeisterschaft 2030 in Spanien ausgetragen wird. Die endgültige Entscheidung über den Spielort liegt jedoch bei der FIFA.

Der Präsident des spanischen Fußballverbands RFEF, Rafael Louzan, hat laut Reuters erklärt, dass Spanien das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 ausrichten werde. Das Turnier wird gemeinsam von Spanien, Portugal und Marokko veranstaltet. Louzan äußerte sich bei einer Veranstaltung der Madrider Sportjournalisten und verwies dabei auf die langjährige organisatorische Erfahrung Spaniens bei internationalen Großereignissen.

Eine offizielle Entscheidung über den Austragungsort des Endspiels ist allerdings noch nicht gefallen. Die FIFA hat das letzte Wort bei der Vergabe des Finalspielorts und erklärte zuletzt, dass eine Festlegung zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht sei. Auch bei der Weltmeisterschaft 2026 wurde der Finalspielort erst zwei Jahre vor Turnierbeginn bekanntgegeben.

Als mögliche Spielstätten in Spanien gelten das modernisierte Estadio Santiago Bernabéu in Madrid sowie das ebenfalls umfassend erneuerte Camp Nou in Barcelona. Louzan ließ offen, welches Stadion konkret infrage kommt.

Marokko erhebt ebenfalls Anspruch auf das WM-Finale. Das Endspiel soll nach den Vorstellungen des Landes im neu entstehenden Grand Stade Hassan II nahe Casablanca stattfinden. Das Stadion, das sich derzeit im Bau befindet, soll künftig Platz für rund 115.000 Zuschauer bieten und wäre damit eines der größten Fußballstadien weltweit.

Louzan würdigte zwar die infrastrukturellen Fortschritte Marokkos, verwies jedoch auch auf organisatorische Probleme bei der jüngsten Austragung des Afrika-Cups. Szenen von Fan-Unruhen und Spielunterbrechungen hätten dem internationalen Fußball geschadet, so der RFEF-Präsident.

Die portugiesische und die marokkanische Föderation äußerten sich bislang nicht öffentlich zur Frage des Finalspielorts. Auch von der FIFA gab es auf entsprechende Anfragen keine weiterführende Stellungnahme.

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