Beim SK Austria Klagenfurt hat sich die finanzielle Lage weiter zugespitzt. Mehrere Spieler haben dem Klub über die Gewerkschaften ein formelles Ultimatum gestellt.
Sollten ausstehende Zahlungen nicht bis 2. Jänner beglichen werden, könnten die betroffenen Profis ihre Verträge auflösen. Die entsprechenden Schreiben wurden laut Krone über die VdF und Younion eingebracht. Dabei handelt es sich nicht um den gesamten Kader, sondern um einen Teil der Mannschaft. Laut den Gewerkschaften geht es um offene Gehälter sowie ausstehende Punkteprämien aus dem Herbst.
Vertreter der Gewerkschaften meinten gegenüber der Krone, dass die Spieler nicht das Ziel hätten, dem Verein zu schaden. Sie würden aber von ihren arbeitsrechtlichen Möglichkeiten Gebrauch machen. Kommt der Klub den Forderungen nicht fristgerecht nach, wären die betroffenen Akteure ablösefrei.
Parallel dazu arbeitet die Klubführung an einer finanziellen Lösung. Gesellschafter Zeljko Karajica soll demnach bereit sein, 50 Prozent der Anteile für rund zwei Millionen Euro abzugeben. Über deutsche Kontakte werde versucht, Investoren – unter anderem aus Saudi-Arabien – zu gewinnen. Gleichzeitig bereitet sich der Verein offenbar auch auf mögliche Negativszenarien vor.