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NEUschnee-Programm: Wintersport bleibt zentraler Wirtschaftsfaktor

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Beim Auftakt zur Wintertourismussaison stand in Schladming die Bedeutung des Skisports für Österreichs Wirtschaft im Mittelpunkt. Vertreter:innen des ÖSV, der Politik und des NEUschnee-Boards diskutierten mit Staatssekretärin Elisabeth Zehetner über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und die ökologische Bilanz des Wintertourismus.

Der Skisport gilt weiterhin als wesentlicher Motor für Wertschöpfung und Beschäftigung in alpinen Regionen. Laut WKO-Analyse generieren Wintersportler:innen jährlich Umsätze von rund 12,6 Milliarden Euro. Daraus entsteht eine direkte und indirekte Wertschöpfung von 6,7 Milliarden Euro sowie ein Beitrag von 6,2 % zum österreichischen BIP. Gastronomie, Hotellerie und Seilbahnen sichern dabei etwa 250.000 Arbeitsplätze pro Winter.

Die Nächtigungszahlen bestätigen diese stabile Rolle: Die Wintersaison 2024/25 verzeichnete 72,25 Millionen Übernachtungen und mehr als 20 Millionen Gäste – ein leichter Zuwachs trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

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ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner betonten die Verbindung von Tradition, hoher Infrastrukturqualität und moderner Ausrichtung. Das NEUschnee-Zukunftsprogramm soll diese Entwicklung weiter unterstützen – vom Breitensport bis zum Spitzensport. Beim Treffen nahmen u. a. Georg Bliem (Planai-Hochwurzen-Bahnen) und Kurt Svoboda (Uniqa) teil.

Ein weiteres Thema war die Klimabilanz des Wintertourismus. Laut Umweltbundesamt verursacht ein Skiurlaub in Österreich – bei Anreise per Pkw – weniger Emissionen als ein vergleichbarer Sommerurlaub in Italien und nur rund ein Fünftel einer Flugreise nach Spanien.

Auch die Energieversorgung entwickelt sich positiv: Rund 90 % der für Beschneiung und Seilbahnbetrieb eingesetzten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen, in manchen Regionen liegt der Anteil bereits bei 100 %.

Studien zeigen zudem, dass beschneite Pisten ökologisch besser abschneiden als oft angenommen: Das Wasser gelangt vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück, und Untersuchungen der BOKU Wien weisen auf eine hohe Artenvielfalt im Sommer hin.

Die Gesprächspartner signalisierten Zuversicht für die Wintersaison, machten aber auch auf strukturelle Herausforderungen aufmerksam – darunter Fachkräftemangel und steigende Energiekosten. Das NEUschnee-Programm soll hier Impulse setzen und die langfristige Entwicklung des Wintersports unterstützen.

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