ÖTV-Präsident Martin Ohneberg wird bei der turnusmäßigen Wahl im April 2026 nicht mehr kandidieren.
Seine Entscheidung gab er im Rahmen der Präsidentenkonferenz in Linz bekannt. Ohneberg ist seit 2020 Teil des Präsidiums, seit 2022 steht er an der Spitze des Verbands. In seiner persönlichen Erklärung zieht er eine positive Bilanz: Der Verband sei modernisiert, strukturell gestärkt und professioneller aufgestellt worden. Besonders hebt er Verbesserungen in Governance, Compliance, Finanzen und Digitalisierung hervor. Auch bei Trainerausbildung und Turnierangebot seien wichtige Schritte gesetzt worden. Sportlich verweist er auf starke Ergebnisse der Spielerinnen und Spieler im Einzel sowie im Davis Cup und Billie Jean King Cup.
Seinen Rückzug begründet Ohneberg mit dem richtigen Zeitpunkt und dem eigenen Anspruch, ein ehrenamtliches Präsidentenamt nicht dauerhaft auszuüben. Zudem erforderten berufliche und persönliche Herausforderungen künftig mehr Fokus.
Am Ende richtet er einen deutlichen Wunsch an Politik und Sportstrukturen: mehr Verständnis für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert des Sports, weniger Eitelkeiten und komplexe Strukturen sowie stärkere Unterstützung für Athletinnen, Athleten und Trainer.