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Grand Slam Track: Athletinnen und Athleten warten auf ausstehende Zahlungen

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Die neu gegründete Leichtathletikliga Grand Slam Track (GST) steht in der Kritik: Medienberichten zufolge haben zahlreiche Athletinnen und Athleten bislang keine Auszahlung ihrer Antritts- und Preisgelder erhalten.

Die Rede ist von einer Summe in Millionenhöhe, die nach drei bereits ausgetragenen Meetings noch offen sein soll. Die GST war im Frühjahr 2024 mit großen Ambitionen gestartet – unter anderem mit Unterstützung durch 30 Millionen US-Dollar von der Winners Alliance, der kommerziellen Abteilung der Professional Tennis Players Association.

Veranstaltungen fanden in Kingston, Miami und Philadelphia statt, die ursprünglich vierte Station in Los Angeles wurde jedoch kurzfristig abgesagt. GST-Gründer und Geschäftsführer Michael Johnson erklärte die Entscheidung mit wirtschaftlichen Unsicherheiten und dem Ziel, die langfristige Stabilität der Liga zu sichern.

Die verspäteten Zahlungen sorgen nun für Unruhe in der Szene. Laut „The Times“ hätten sich mehrere Athleten direkt an den Leichtathletik-Weltverband World Athletics gewandt. Auch die Association of Athletics Managers (AAM) habe Kontakt zur GST aufgenommen und vergangene Woche eine Videokonferenz mit Johnson abgehalten. Konkrete Termine für die vollständige Auszahlung konnte er demnach nicht nennen.

In einer E-Mail vom 1. Juli, die „The Times“ vorliegt, kündigte GST-Renndirektor Kyle Merber an, dass das Preisgeld aus Kingston bis Ende Juli, alle weiteren Zahlungen bis Ende September geleistet werden sollen – inklusive ausstehender Antrittsprämien für die abgesagte Veranstaltung in Los Angeles.

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten plant GST offenbar eine Fortsetzung der Serie im kommenden Jahr. Neben bereits bestehenden Investoren wie Richelieu Dennis soll die Suche nach weiteren Geldgebern für die zweite Saison andauern. Gegenüber SportsPro lehnte GST eine Stellungnahme ab.

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