Der Sport braucht alternative Wege der Finanzierung. Streaming ist dabei eine Möglichkeit. Solidsport stellt eine White-Label-Plattform zur Verfügung, die mit Pay-per-View direkte Umsätze generieren kann – ohne dass Zuschauer langfristige oder komplizierte Abos abschließen müssen.
All Sports everywhere lautet das Motto von Solidsport. Und das lebt das Unternehmen: Egal ob Profi- oder Nachwuchsspiel, vom Handballball über Synchroneiskunstlauf bis Bodybuildung – Solidsport kann alles. Das ist heutzutage wichtig.
Um derartige Events aus den Hallen auf Bildschirme von Smart-TVs zu bekommen, benötigt man heutzutage wenig. Eigentlich benötigt man nur ein Mobiltelefon, Internet sowie einen YouTube- oder Twitch-Account.
Das Problem dabei ist aber, dass sich damit eigentlich kein Geld verdienen lässt. Das Geld für Pre- und Midrolls fließt in die Taschen der Tech-Konzerne. Solidsport hat ein Konzept entwickelt, das Abhilfe schafft:
Vereine, Verbände oder Ligen erhalten kostenlos eine White-Label-Plattform zur Verfügung gestellt. Solidsport richtet eine individuelle Paywall ein und wer zuschaut, zahlt beispielsweise fünf Euro.
Die einzigen Kosten, die entstehen, sind jene vor Ort, also die der Produktion. Der Provider wiederum lebt von der Umsatzbeteiligung.
>> Themenschwerpunkt „Die Zukunft des Sports“
Solidsport: Win-Win-Situation
„Wenn der Basketball-Verein Ihres Kindes ein Turnier spielt, dann können alle Eltern, die nicht mitfahren können, nicht zuschauen – dank Videoplattformen ist das möglich und mit unserer Lösung hat auch der Verein Einnahmen“, erklärt Henry Blunck, Country Manager D/A/CH bei Solidsport.
Das Streaming per se ist nicht teuer. Die Faustregel lautet: Wer auf der Tribüne für ein Getränk zahlt, wird auch für einen Stream zahlen können.
Ein Verein etwa streamt Jugendspiele mit fünf bis 50 Zuschauern. „Da schwenkt eine Person das Handy und alle anderen haben die Möglichkeit zuzuschauen und es muss sich niemand um die Vermarktung kümmern“, so Blunck.
Die Produktion kann freilich auch größer aufgezogen werden, oftmals gibt es ja bereits Kameras für die Coaches. Mit Solidsport kann dies zur Monetarisierung genutzt werden. Eine Win-Win-Situation, wie folgende Beispiele zeigen:
Handball: Einfach zuschauen
Besagter Verein stammt aus dem Handballverband Niedersachsen-Bremen, dem größten deutschen Handballverband. Dort kann jeder Verein und jedes Team seinen eigenen Streaming-Kanal erstellen, Spiele und Events übertragen oder als Wiederholung zugänglich machen. Auch das unbegrenzte Archiv kann genutzt werden. Mit den Bewegtbildinhalten werden dank digitaler Tickets direkte Erlöse für den Verein generiert.
Ein Erfolg, von dem Solidsport überzeugt ist: „Wir bringen die gesamte Vielfalt des Handballs auf die Bildschirm: Von den Profis bis zum Nachwuchsturnier, und dabei wird der Sport in der Region unterstützt.“
Basketball: Riesiges Jugendturnier
Basketball Wien – das Osterturnier ist ein international bekanntes und anerkanntes Jugendturnier, das seit mehr als drei Jahrzehnten stattfindet. 2022 fanden Solidsport und Turnierveranstalter Peter Krappel zusammen. Die Spiele sind live und on demand zu sehen.

„Für mich als Veranstalter ist Solidsport der perfekte Partner im Streaming Bereich, da wir ohne dieses Knowhow und technisches Equipment dieses Service nicht selbst anbieten könnten. Die perfekte Integration in unser Ansetzungstool und die komplette Übernahme des Zahlungsverkehrs mit unseren Kunden sind weitere wichtige Punkte“, Peter Krappel, Veranstalter Basketball Wien Osterturnier.
Das Basketball Turnier in Wien hat in den vergangenen Jahren über 100.000 Zuschauer mit seinem Livestream-Angebot aus mehr als 80 Nationen erreicht.
Skate Austria: Alles per Stream
Ebenfalls seit 2022 gibt es Skate Austria LIVE, eine Livestreaming- und Video-on-Demand-Plattform. Bereits zuvor wurden die Videos von Veranstaltungen des österreichischen Eiskunstlaufens erstellt oder zum Teil gestreamt. Seit drei Jahren werden sie gebündelt und strukturiert angeboten.
Einhergehend mit der Streaming- und Video-on-Demand-Plattform ging das Angebot für alle Vereine und Veranstalter des Verbandes, sich kostenfrei ihren Kanal zu erstellen und eigene Inhalte zu präsentieren. Um den Einstieg in das Thema Video- und Livestream-Produktion zu erleichtern, brachte Skate Austria Partner Solidsport eine eigene Broadcast-App mit, die kostenfrei genutzt werden kann. Neben Per-Per-View wird vom Verband auch ein Saison-Pass angeboten, der Zugriff zu allen Übertragungen ermöglicht und sich großer Beliebtheit erfreut.
Mit Erfolg: Beim größten Event des Jahres, dem internationalen Mozart Cup in Salzburg, wurden mit dem Streaming Angebot in den vergangenen Jahren über 25.000 Zuschauer aus 45 Ländern erreicht.
Profis setzen auf Solidsport
Doch nicht nur im Breitensport ist Solidsport im Geschäft. Seit 2018 arbeitet man mit dem bekannten schwedischen Topklub Malmö FF zusammen. Der Verein nahm 20 Mal an der Champions League teil, stand sogar einmal im Endspiel und betreibt die Club-TV-Plattform MFF PLAY https://mffplay.se.
„Dort werden neben Interviews, Pressekonferenzen und Highlights auch Spiele übertragen. Neben Freundschaftsspielen auch Qualifikationsspiele zur UEFA Wettbewerbe, wo der Verein das Recht am Bild hat“, so Blunck, der den Wert auch für einen Profiklub hervorstreicht: „Der Verein verdient mit seinem eigenen Angebot einen signifikanten sechsstelligen Betrag pro Saison.“
Argumente für Livestreaming im Sport
- Erweiterte Reichweite: Livestreaming ermöglicht es, Sportveranstaltungen weltweit zugänglich zu machen, unabhängig vom Standort der Zuschauer.
- Erhöhte Zuschauerbindung: Zuschauer können Events in Echtzeit verfolgen, was die Emotionalität und Bindung an das Team oder die Sportart stärkt.
- Flexibilität und Bequemlichkeit: Fans können das Spiel jederzeit und überall auf verschiedenen Geräten wie Smartphone, Tablet oder PC sehen.
- Innovative Monetarisierungsmöglichkeiten: Livestreams bieten Möglichkeiten für Abonnements, Pay-per-View, Werbung und Sponsoring, was zusätzliche Einnahmen generiert.
- Interaktive Erfahrungen: Über Livestreaming können Zuschauer mit Kommentaren, Chats oder multimedialen Zusatzinhalten in das Erlebnis eingebunden werden.
- Datenanalyse und Zielgruppenforschung: Plattformen liefern wertvolle Daten über Zuschauerverhalten, Vorlieben und Demografie, die für Marketing und Fan-Engagement genutzt werden können.
- Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit: Livestreaming reduziert die Notwendigkeit physischer Reisen zu Events, was ökologische Vorteile bietet.
Argumente für kostenpflichtige Livestreams im Sport
- Einnahmequelle für Vereine und Veranstalter: Kostenpflichtige Streams generieren direkte Einnahmen, die zur Finanzierung von Sportteams, Infrastruktur und weiteren Investitionen genutzt werden können.
- Vermeidung von Piraterie: Durch Gebühren und kontrollierten Zugang werden illegale Streamingangebote reduziert, was den Rechteinhabern finanziellen Schutz bietet.
- Verbesserte Produktionsqualität: Mit Einnahmen aus kostenpflichtigen Streams kann in hochwertigere Übertragungen, bessere Technik und professionellere Produktion investiert werden.
- Förderung eines nachhaltigen Sportbusiness: Die Einnahmen helfen, den Sportbetrieb langfristig zu sichern, insbesondere bei kleineren Ligen oder weniger populären Sportarten.
- Gezieltes Marketing: Bezahlmodelle ermöglichen die Zielgruppenansprache durch personalisierte Angebote, Abonnements oder Premium-Inhalte.