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Sportwirtschaft wächst: 170 Milliarden US-Dollar Umsatz weltweit im Jahr 2024

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Die globale Sportindustrie hat im Jahr 2024 einen Umsatz von 170 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das geht aus dem aktuellen Branchenbericht der Analyseagentur Two Circles hervor. Die National Football League (NFL) führt das Ranking der umsatzstärksten Sportorganisationen erneut an, mit einem Jahresumsatz von 13,9 Milliarden US-Dollar (+8 % gegenüber 2023).

19 der 20 führenden Sportrechtehalter steigerten ihre Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr. 65 Prozent der Top-20-Sportimmobilien lagen mit ihrem Wachstum sogar über dem Marktdurchschnitt. Zwei große Sportereignisse trugen maßgeblich zum Umsatzanstieg bei: Die UEFA Euro 2024 generierte 2,5 Milliarden US-Dollar, während auch die Olympischen Spiele in Paris signifikante wirtschaftliche Impulse für das IOC und das Organisationskomitee lieferten – beide kletterten auf Platz sechs und sieben des Rankings.

Demgegenüber verzeichnete der Großteil der übrigen 480 Organisationen innerhalb der Top 500 nur ein durchschnittliches Wachstum von einem Prozent. Einige berichteten sogar von stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen.

Two Circles sieht die Branche dennoch auf stabilem Wachstumspfad. Bei einer anhaltenden Wachstumsrate von fünf Prozent jährlich könnte der globale Sportmarkt bis 2033 auf 260 Milliarden US-Dollar anwachsen.

„In Zeiten zunehmenden technologischen Wandels ist geistiges Eigentum im Sport wertvoller denn je“, sagte Gareth Balch, CEO und Mitgründer von Two Circles. Während andere Branchen unter fragmentierten Medienstrukturen litten, habe es der Sport verstanden, Massenpublikum und digitale Erlebnisse erfolgreich miteinander zu verbinden – 2024 wurden weltweit über eine Billion Stunden Sport konsumiert.

Balch betont zudem, dass der nächste Wachstumsschub durch Technologien kommen werde, die stärkere Personalisierung und Fanbindung ermöglichen. „Die größten Gewinner werden jene Rechtehalter sein, die ihre Zielgruppen am besten verstehen und ansprechen.“

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