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Austria Klagenfurt vor Kooperation mit Olimpija Ljubljana

(c) GEPA pictures/ Hans Oberlaender

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Austria Klagenfurt und der slowenische Klub NK Olimpija Ljubljana prüfen aktuell eine umfassende Zusammenarbeit. Wie der österreichische Bundesligist bestätigt, befinden sich beide Vereine in einem „laufenden Prozess“, bei dem die Grundlagen für eine mögliche Kooperation geschaffen werden sollen.

Hintergrund ist die aktuell angespannte finanzielle Lage des Klubs, der in erster Instanz keine Lizenz für die Bundesliga-Saison 2025/26 erhalten hat. Adam Delius, Präsident von Olimpija Ljubljana und deutscher Immobilien-Investor, wird als möglicher neuer Geldgeber bei Austria Klagenfurt gehandelt. In der „Kronen Zeitung“ erklärte Delius, dass eine Übernahme des Klubs „zu 99,9 Prozent“ wahrscheinlich sei – ein formaler Abschluss steht allerdings noch aus.

Laut Medienberichten soll es bereits eine mündliche Einigung mit dem derzeitigen Hauptgesellschafter Zeljko Karajica geben. Karajica selbst bestätigte in einer Stellungnahme auf der Website des Vereins, dass in den vergangenen Wochen „konstruktive Gespräche über eine mögliche umfangreiche Kooperation“ geführt worden seien. Man prüfe aktuell, „die Potenziale einer Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen zu eruieren – sportlich, wirtschaftlich und strategisch“.

Ziel sei es, einen kontinuierlichen Austausch auf Managementebene zu etablieren sowie im Bereich Scouting und Nachwuchs kooperativ zusammenzuarbeiten. Junge Talente aus der Alpe-Adria-Region sollen so eine gemeinsame Plattform erhalten. Besonders betont wird die geografische Nähe der beiden Städte sowie die positive Entwicklung beider Vereine in den vergangenen Jahren. Diese Konstellation biete laut Karajica eine „vielversprechende Ausgangslage für beide Seiten“.

Delius, der mit Olimpija Ljubljana bereits nationale Erfolge wie das Double 2023 feiern konnte, zeigt sich überzeugt, auch in Klagenfurt sportliche Perspektiven eröffnen zu können. Zugleich bekräftigte er, dass vor einer finalen Entscheidung alle rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprüft würden.

Bis spätestens 22. April muss Austria Klagenfurt die ausstehende Bankgarantie nachreichen, um im weiteren Lizenzverfahren bestehen zu können. Die Gespräche mit dem slowenischen Klub könnten dabei eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche Absicherung des Vereins spielen.

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