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Premiere: Erstmals virtuelle Bandenwerbung bei ÖFB-Frauennationalteam [Partner-News]

(c) ÖFB / Paul Gruber

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Ein weiterer wichtiger Impuls für die Sportvermarktung in Österreich: Erstmals wurde bei einem Frauen-Länderspiel des ÖFB eine virtuelle Bandenwerbung eingesetzt, die live im Vorabendprogramm auf ORF1 bis zu 158.000 Fans erreichte.

Der Auftakt zur UEFA Women’s Nations League mit den Spielen gegen Schottland und Deutschland markierte nicht nur für den neuen Teamchef Alexander Schriebl das erste große Highlight in seiner Laufbahn, sondern brachte auch einen zukunftsweisenden Schritt für den heimischen Frauenfußball in Sachen Vermarktung – die erste virtuelle Bande bei einem Spiel des ÖFB Frauen-Nationalteams. Möglich wurde dies durch die enge Zusammenarbeit von sporteo, dem ÖFB und Technikdienstleister TGI Sport.

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Die innovative Virtual Overlay-Technologie, die bereits in internationalen Ligen und UEFA- sowie FIFA-Bewerben genutzt wird, erlaubt verschiedene Werbeeinblendungen für TV- und Streaming-Zuseher:innen – während für die Fans im Stadion weiterhin die herkömmliche Bandenwerbung zu sehen ist.

Virtuelle Bandenwerbung erstmals im heimischen Frauenfußball

Obwohl die virtuelle Bande im Herren-Nationalteam bereits seit Juni 2023 erfolgreich zum Einsatz kommt, ist der Schritt in den Frauenfußball ein wichtiger Meilenstein. Im Rahmen des ersten Lehrgangs des Jahres nutzte das ÖFB-Frauen Nationalteam die Technik erstmalig: Nach dem erfolgreichen 1:0-Auftakt in Ried gegen Schottland kam beim Duell gegen die Nachbarinnen aus Deutschland im Nürnberger Max-Morlock-Stadion am 25. Februar die virtuelle Bande zum ersten Mal zum Einsatz. Durch die optimale Terminierung um 18.15 Uhr konnte das Spiel im Vorabendprogramm von ORF1 live übertragen werden und erreichten in der Spitze eine Einschaltquote von knapp 160.000 Zuseher:innen.

Die neue Technologie wurde von allen Seiten begrüßt, nicht zuletzt, weil sie dem seit Jahren im Aufwind befindlichen Frauenfußball als logische Konsequenz zusätzliche Möglichkeiten eröffnet. Neben dem sportlichen Neuanfang unter Trainer Schriebl und Kapitänin Sarah Puntigam stand somit auch die Vermarktung der Spiele und die damit verbundene Professionalisierung im Fokus.

Neue Zielgruppen, neue Märkte

Die Resonanz auf die Premiere im Frauenfußball war durchweg positiv und die Aussicht auf weitere Einsätze dieser Art sorgt bereits für Vorfreude bei Werbepartner:innen und Sponsor:innen. Denn der Frauenfußball spricht teilweise andere Fans und damit Zielgruppen an als der Männerfußball – und schafft so Raum für neue Marken, die bisher im klassischen Fußballsponsoring nicht vertreten waren.

(c) ÖFB / Paul Gruber

„Es freut uns besonders, dass wir Virtual Overlay nun auch im Frauenfußball umsetzen können und somit der österreichische Frauensport von diesen neu geschaffenen Vermarktungsmöglichkeiten profitieren kann. Zudem bietet die UEFA Women’s Nations League eine perfekte Plattform, um Marken mit Hilfe von virtueller Bandentechnologie reichweitenstark zu präsentieren”, sagt Wolfgang Hartter, Geschäftsführer sporteo.

Auch Michael Schmid, Head of Marketing & Sales ÖFB, zeigt sich mit der Neuerung sehr zufrieden: „Mit der Einführung der virtuellen Bandenwerbung im Rahmen eines UEFA Women´s Nations League-Auswärtsspiels machen wir einen bedeutenden Entwicklungsschritt und erweitern unsere Präsenzmöglichkeit bei Frauen-Länderspielen im TV-Bereich. Diese innovative Technologie ermöglicht es unseren Partnern, ihre Botschaften ab sofort auch bei Gastspielen gezielt auf dem heimischen Markt zu platzieren, ohne die sonst erforderlichen logistischen Herausforderungen des Transports von LED-Banden an den jeweiligen Spielort. Mit der zusätzlichen Sichtbarkeit wollen wir das Produkt „Frauen-Nationalteam“ weiter stärken und potenziellen neuen Partnern zugänglich machen.“

Darüber hinaus wirkt sich die virtuelle Bande auch positiv auf den ökologischen Fußabdruck aus, da keine zusätzliche Lieferung von physischen Werbebanden erforderlich ist. Die Flexibilität, unterschiedliche Botschaften für unterschiedliche Märkte zu nutzen, macht das Modell zusätzlich attraktiv. Damit unterstreichen sporteo und der ÖFB ihr Engagement in der Sportvermarktung und legen den Grundstein für eine weiter wachsende Präsenz des Frauenfußballs – auf und neben dem Platz.

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