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Manchester City und Premier League verbuchen Teilerfolge nach Schiedsgerichtsurteil

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Sowohl Manchester City als auch die Premier League haben nach einem Schiedsgerichtsurteil zu kommerziellen Transaktionen mit assoziierten Parteien (APT) Teilerfolge für sich reklamiert.

Der amtierende Meister der Premier League hatte Anfang des Jahres rechtliche Schritte gegen die APT-Regeln eingeleitet und argumentiert, diese seien wettbewerbswidrig. Die Premier League veröffentlichte am 7. Oktober eine Erklärung, wonach das Gericht „die meisten Einsprüche von Manchester City zurückgewiesen“ habe. Es wurde bestätigt, dass die APT-Regeln notwendig seien, um zu gewährleisten, dass Geschäfte mit Unternehmen, die mit den Eigentümern eines Clubs in Verbindung stehen, zum fairen Marktwert abgeschlossen werden. Diese Regeln sollen Verzerrungen innerhalb der Liga verhindern, die durch Geschäfte zu nicht marktkonformen Bedingungen entstehen könnten.

>> Manchester City hingegen erklärte, das Gericht habe die APT-Regeln in bestimmten Punkten für „rechtswidrig“ erklärt. Insbesondere habe die Premier League ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht und verfahrensmäßig unfair gehandelt, insbesondere in Bezug auf die Bewertung des fairen Marktwerts zweier Sponsoring-Transaktionen.

Beide Seiten veröffentlichten das 175-seitige Urteil, das detailliert auf die Streitpunkte eingeht. Laut der Premier League seien „nur in zwei Punkten“ Entscheidungen zugunsten von City getroffen worden: Gesellschafterdarlehen sollten nicht von den APT-Regeln ausgenommen werden, und es müssten „begrenzte Anpassungen“ an den Regeln vorgenommen werden. Dennoch bekräftigte die Liga, dass ihre Vorschriften im Wesentlichen rechtmäßig und unverzichtbar seien.

City hob hervor, dass das Gericht die APT-Regeln als „strukturell unfair“ bewertet habe und der Verein auf Grundlage dieses Urteils möglicherweise Schadensersatz fordern könne. Besonders kritisierte City die verzögerte Bewertung des fairen Marktwerts durch die Premier League.

Letztlich zeigten beide Parteien unterschiedliche Interpretationen des Urteils, wobei die Premier League die Notwendigkeit der APT-Regeln bestätigt sah und City Erfolge in der Kritik an der Verfahrensweise und der Fairness des Bewertungsprozesses geltend machte.

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