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Fossile Brennstoffunternehmen mit Milliarden für Sportsponsoring

(c) Aston Martin

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Ein aktueller Bericht des New Weather Institute (NWI) zeigt, dass Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie weltweit mindestens 5,6 Milliarden US-Dollar (5 Milliarden Euro) in Sportsponsoring investieren.

Diese Investitionen zielen darauf ab, das Markenimage der Unternehmen zu verbessern, obwohl gleichzeitig immer lauter werdende Forderungen nach stärkeren Klimaschutzmaßnahmen bestehen.

Der Bericht kritisiert die enge Verknüpfung des Sports mit der fossilen Brennstoffindustrie und bezeichnet das Sponsoring als irreführend für die Öffentlichkeit. Dies könne die globalen Bemühungen zur Dekarbonisierung behindern. Besonders Motorsport, Fußball, Cricket, American Football und Radsport profitieren finanziell von diesen Partnerschaften.

Besonders hervorgehoben wird der Motorsport, der mit 2,19 Milliarden US-Dollar (1,96 Milliarden Euro) aus 40 Partnerschaften mit Öl- und Gasunternehmen die meisten Einnahmen erzielte. Der Fußball folgt mit 994 Millionen US-Dollar (890,6 Millionen Euro) aus 59 Verträgen. Cricket, American Football und Radsport profitierten zusammen mit mehr als 450 Millionen US-Dollar (403,2 Millionen Euro).

Im Bericht wird auch die Beteiligung prominenter Sportler wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Anthony Joshua und Tyson Fury erwähnt, die im Rahmen von Sponsoringverträgen „erfolgreich angeworben“ wurden, um Zeit im Nahen Osten zu verbringen. Zudem sollen einige Sportler, darunter Marathonläufer Eliud Kipchoge, dazu ermutigt worden sein, ihre sozialen Medien zur Unterstützung fossiler Brennstoffunternehmen zu nutzen.

Andrew Simms, Co-Direktor des >> NWI, äußerte dazu: „Ölkonzerne, die Klimaschutzmaßnahmen verzögern und weiteres Öl ins Feuer der globalen Erwärmung gießen, verwenden das alte Drehbuch der großen Tabakkonzerne und versuchen, sich als Förderer des Sports auszugeben.

Aber die Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe und das extreme Wetter einer sich erwärmenden Welt bedrohen die Zukunft von Sportlern, Fans und Veranstaltungen von den Olympischen Winterspielen bis zu den Weltmeisterschaften. Wenn der Sport eine Zukunft haben soll, muss er sich vom schmutzigen Geld der großen Umweltverschmutzer befreien und aufhören, seine eigene Zerstörung zu fördern.“

Der Bericht des NWI gibt fünf Empfehlungen an Sportorganisationen und -verbände. Zu den Vorschlägen gehört unter anderem ein Verbot von Sponsoring durch fossile Brennstoffunternehmen, eine genauere Prüfung der Klimabilanz der Unternehmen und die Suche nach nachhaltigeren Finanzierungsquellen.

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