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BBC und Premier Sports wollen UEFA-Blackout in Schottland mit Last-Minute-Deal verhindern

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Die BBC und Premier Sports befinden sich in Verhandlungen, um einen drohenden Blackout der Übertragungen der schottischen Fußballnationalmannschaft im Inland zu verhindern.

Derzeit ist kein Sender in Großbritannien vorgesehen, der die Spiele in Schottland und Nordirland ausstrahlt. Im Jahr 2022 hatte >> Viaplay die Rechte an allen UEFA-Länderspielen ohne englische Beteiligung erworben, einschließlich der Qualifikationsspiele zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026, der EM 2028, der Nations League und internationaler Freundschaftsspiele bis 2028. Jedoch zog sich die nordische Mediengruppe kürzlich vom britischen Markt zurück, bevor der Vertrag nach der UEFA EURO 2024 in Kraft trat. Obwohl Viaplay seine Sportabteilung an Premier Sports zurückverkaufte, umfasste dieser Verkauf offenbar nicht die Rechte an den internationalen UEFA-Wettbewerben.

Da Schottlands erstes Nations-League-Spiel gegen Polen bevorsteht, gibt es derzeit keinen Sender, der die Partie überträgt. Laut Berichten verhandeln die BBC und Premier Sports derzeit über einen Vertrag, bei dem die BBC die Heimspiele Schottlands und Premier Sports die Auswärtsspiele übertragen würde. Beide Seiten sind optimistisch, eine Einigung zu erzielen, doch finanzielle Fragen stellen eine Herausforderung dar.

Die Übertragungsrechte für Spiele mit Beteiligung anderer Mannschaften, darunter Nordirland und die Republik Irland, bleiben ebenfalls unklar. ITV hat bereits einen separaten Vertrag mit der UEFA für Englands Spiele, während der walisischsprachige Sender S4C eine ähnliche Vereinbarung für die Spiele von Wales getroffen hat.

Die Situation ist für die Fans in Schottland und Nordirland besonders frustrierend, da sie bisher auf Pay-TV-Dienste angewiesen waren, um ihre Mannschaften zu sehen, während Fans in England und Wales ihre Teams im frei empfangbaren Fernsehen verfolgen konnten. Ein möglicher Blackout würde die Lage weiter verschärfen und sowohl den schottischen Fußballverband als auch die Fans und kommerziellen Partner negativ beeinflussen.

Während die UEFA für den Verkauf ihrer Rechte an Viaplay nicht direkt verantwortlich gemacht werden kann, da das Unternehmen in mehreren europäischen Märkten etabliert ist und bei Vertragsabschluss eine Expansion im Vereinigten Königreich plante, wirft die aktuelle Situation die Frage auf, ob solche Rechte nicht von Anfang an für frei empfangbares Fernsehen reserviert werden sollten.

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