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Einigung auf neuen Kollektivvertrag im österreichischen Fußball

Thoma Pichlmann (c) younion/eibensteiner

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Die younion-Sportgewerkschaft und die Bundesliga haben sich auf einen neuen Kollektivvertrag für Fußballer geeinigt. Der Vertrag soll eine langfristige Perspektive für eine gerechte Entlohnung und Sicherheit der Beschäftigten im Fußball bieten.

Unter anderem wird das Mindestgehalt erhöht:

  • Ab 1. Juli 2025 erhöht sich das Mindestgehalt auf 1.800 € (Steigerung um 9,1%)
  • Ab 1. Juli 2027 erfolgt eine weitere Anhebung auf 1.950 € (plus 8,3%)
  • Ab 1. Juli 2029 wird das Gehalt auf 2.090 € angehoben (Zunahme um 7,2%)

Diese Anpassungen reflektieren die Bemühungen, die Teuerungen der vergangenen Jahre auszugleichen und eine zuverlässige Gehaltsstruktur für die Zukunft zu schaffen.

Zusätzliche Vertragsvorteile

Die Klubs haben durch den neuen Kollektivvertrag nun die Möglichkeit, ihren Spielerinnen, Spielern und sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine steuerfreie Prämie von bis zu 3.000 € jährlich auszuzahlen. Diese Maßnahme erweitert die bereits in anderen Branchen bestehenden Regelungen und stärkt die finanzielle Anerkennung der Vereinsangehörigen. Außerdem besteht grundsätzliche Einigkeit darüber, dass bereits im Herbst dieses Jahres der Mustervertrag überarbeitet, ergänzt und vereinfacht werden soll.

Thomas Pichlmann, Vertreter der younion-Sportgewerkschaft: „Die Atmosphäre während der Verhandlungen war geprägt von Zielstrebigkeit und Respekt. Das Ergebnis ist ein Zeugnis unserer gemeinsamen Anstrengungen, die Bedingungen im österreichischen Fußball kontinuierlich zu verbessern.“

Christian Ebenbauer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga, ergänzt: „Mit dieser Vereinbarung haben wir Planungssicherheit für Klubs und Spieler für die kommenden Jahre gewonnen. Im Fußball haben wir gemeinsam mit der younion damit einmal mehr – im Vergleich zu den Lohnverhandlungen anderer Branchen – sehr unaufgeregte und lösungsorientierte Verhandlungen hinter uns gebracht, von deren Ergebnisse insbesondere junge Spieler am Anfang ihrer Karrieren profitieren.“

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