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Austria: Vertrag mit Gazprom noch nicht aufgelöst

(c) Gepa Pictures - Fotomontage sportsbusiness.at

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Entgegen eines Berichts der Kurier, ist der Vertrag der Austria mit Gazprom noch nicht gekündigt.

Die Situation ist schwierig für Austria Wien. Fünf Millionen Euro pro Jahr überweist Gazprom seit 2018 bis inklusive 2023 nach Favoriten. Schalke 04 hat, wie auch die UEFA, die Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern beendet. „Was wir moralisch wollen, sehen Sie: Gazprom erscheint bei uns derzeit weder auf der Brust noch auf den LED-Banden“, erklärt AG-Vorstand Gerhard Krisch im ‚Standard‚. Der Vertrag sei aber entgegen der gestrigen Meldung des ‚Kurier‚ nicht aufgelöst.

Kaum jemand zu erreichen

Einen Vertrag einseitig aufzulösen sei schwierig, so der Vorstand. „Wenn man einen Vertrag einseitig auflöst, riskiert man Rückforderungen des Geschäftspartners. Wir prüfen alle Optionen. Finden wir eine Lösung, muss ich als AG-Vorstand die Gremienbeschlüsse einholen“, meint er. Die Austria war zuletzt bekanntlich knapp an der Insolvenz vorbeigeschlittert, hat Verbindlichkeiten in der Höhe von 79 Millionen Euro, eine Investorengruppe rund um Jürgen Werner kaufte 40 Prozent der AG. Findet man keine Einigung mit Gazprom, drohen offenbar Rückforderungen. Aber es sei dieser Tage schwierig, überhaupt mit dem russischen Unternehmen in Kontakt zu kommen.

„Wenn Sie heute versuchen, mit der Gazprom Kontakt aufzunehmen, werden Sie sehen, wie schwierig das ist. Ich habe Tage gebraucht, um überhaupt schriftlich eine Antwort zu bekommen“, schildert Krisch die Situation. Mittlerweile gebe es aber einen Kontakt, mit dem er telefonieren könne. Klar ist: „Eine Auflösung des Vertrages wäre eine Herausforderung, alles andere wäre gelogen. Aber wir müssen dieses Szenario ins Auge fassen. Und vor allem müssen wir sparen, sparen, sparen.“

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