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Adidas verkauft Reebok an ABG für 2,1 Milliarden Euro

(c) Reebok

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Das globale Sportbekleidungsunternehmen Adidas hat Reebok für 2,1 Milliarden Euro an die Authentic Brands Group (ABG) verkauft.

Das in Deutschland ansässige Unternehmen erwarb Reebok im Jahr 2006 für einen Betrag von 3,1 Milliarden US-Dollar. Inzwischen hat Adidas jedoch Vermögenswerte im Wert von 400 Millionen Euro aus dem ursprünglichen Geschäft verkauft.

Mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Kasper Rorsted machte sich Adidas 2016 daran, den Umsatz und die Rentabilität von Reebok durch den neuen „Muscle Up“-Plan zu steigern. Während dies anfangs erfolgreich war, um die Gewinne der Marke zu erhöhen, hat die Pandemie diese Strategie beeinträchtigt.

Der neue Käufer ABG ist auch Eigentümer der US-Zeitschrift Sports Illustrated sowie anderer Bekleidungsmarken wie Forever21 und Aeropostale. Reebok wird seinen Hauptsitz in Boston behalten und seine Aktivitäten in Nord- und Lateinamerika, im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa und Russland fortsetzen.

„Wir haben Reebok schon seit vielen Jahren im Visier, und wir freuen uns, diese ikonische Marke nun endlich in unsere Hände zu bringen“, so Jamie Salter, Gründer und Geschäftsführer von ABG. „Wir sind entschlossen, die Integrität, die Innovation und die Werte von Reebok zu bewahren – einschließlich der Präsenz im stationären Handel.“

Adidas hat seinerseits erklärt, dass der Verkauf keine Auswirkungen auf die Prognosen des Unternehmens für 2021 oder auf die 2020 gestartete Fünfjahresstrategie „Own The Game“ haben wird.

Adidas hat kürzlich in seinem Q2-Bericht bekannt gegeben, dass der Umsatz von Reebok in der ersten Hälfte des Jahres 2021 von 600 Millionen Euro auf 823 Millionen Euro gestiegen ist. Berichten zufolge erlitt Reebok im Jahr 2020 Verluste in Höhe von mehr als 100 Millionen US-Dollar.

Der Deal mit ABG soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen werden, wobei der Großteil des Kaufpreises in bar gezahlt und an die Adidas-Aktionäre ausgeschüttet werden soll.

Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzende der Adidas AG, sagte: „Reebok war ein geschätzter Teil von Adidas, und wir sind dankbar für die Beiträge, die die Marke und das Team dahinter für unser Unternehmen geleistet haben. Wir sind überzeugt, dass die Marke Reebok mit diesem Eigentümerwechsel gut für den langfristigen Erfolg positioniert ist.

„Was Adidas betrifft, so werden wir uns weiterhin auf die Umsetzung unserer ‚Own the Game‘-Strategie konzentrieren, die es uns ermöglicht, in einer attraktiven Branche zu wachsen, Marktanteile zu gewinnen und nachhaltige Werte für alle unsere Stakeholder zu schaffen.“

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