Die Fußball-Europameisterschaft 2032 wird von Italien und der Türkei ausgerichtet. Für die Bewerbung müssen im Oktober dieses Jahres fünf EM-Stadien genannt werden.
„Die EM ist geplant und wird stattfinden. Ich hoffe, die Infrastruktur wird bereit sein. Falls nicht, wird das Turnier nicht in Italien gespielt“, sagte UEFA-Präsident Aleksandar Ceferin im vergangenen April gegenüber der Gazzetta dello Sport.
Nun wurden 16 Stadien in 13 Städten genannt. Bis zum 1. Oktober muss der italienische Verband (FIGC) eine Liste mit definitiven Spielorten an den Kontinentalverband übermitteln. Letztlich wird in fünf Stadien gespielt. Die Veranstalter stehen vor großen Herausforderungen, denn laut StadiumDB könnten sich Sanierungs- und Neubauprojekte bis zu 5,8 Milliarden Euro kosten, wobei die meisten Veranstaltungsorte in den kommenden Jahren noch die Genehmigung, die Finanzierung und den Baubeginn benötigen. 80 Prozent, so die Website, sollten aus dem privaten Sektor von Investoren kommen. Das einzige Stadion, das derzeit alle Anforderungen erfüllt, ist das Allianz Stadium von Juventus in Turin.
Die UEFA erwartet sich einiges von den Stadien. So wurden rund 130 Infrastruktur- und Organisationsanforderungen festgelegt, inklusive Timeline. Projekte müssen fristgerecht genehmigt und finanziert werden, die Bauarbeiten sollten spätestens 2027 beginnen und vor Beginn der Saison 2031/32 abgeschlossen sein.
Ein Blick nach Rom offenbart, wie es um die Stadien steht. [...]